5millionenschritte

Appalachian Trail 2013 – so weit die Füße tragen

Neel Gap nach Hogpen Gap – 11,04km

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Kens Pick-up

Irgendwann in der Nacht hat es dann angefangen zu regnen und es sollte auch bis zum Mittag nicht mehr aufhoeren. Bevor wir zurueck auf den Trail sind, mussten wir noch Regenhuellen fuer unsere Rucksaecke kaufen. Innen ist zwar alles wasserdicht verpackt, aber schon auf den paar Metern hoch nach Mountain Crossings hat sich der Stoff der Rucksaecke mit Wasser vollgesogen. Danach ging es, durch das einzige Gebaeude durch das der Trail hindurch fuehrt, auf die kurze Strecke nach Hogpen Gap, wo uns ein ehemaliger Kollege von Kristin abholen und zurueck in die Cabin fahren sollte.

Die ersten Meter im Regen waren etwas gewoehnungsbeduerftig aber unsere Regenklamotten funktionieren sehr gut und wir bleiben trocken und vor allem warm. Als der Regen dann endlich aufhoerte, liess er den Nebel zurueck. Man konnte auf dem ganzen Weg nicht weiter als 30 Meter sehen!

In Tesnatee Gap haben wir Sparky, Jon und Kristin wiedergetroffen und gemeinsam den letzten Berg des Tages in Angriff genommen. Jon ist so schnell vorausgestuermt, dass Veronika ihm den Trailnamen „Maillot Jaune“ (Gelbes Trikot des Fuehrenden bei der Tour de France) verpassen wollte. Kurz vor dem Gipfel haben wir beiden mit Kristin eine kurze Mittagspause gemacht und um kurz nach eins waren wir auf dem Parkplatz, wo wir abgeholt werden sollten.

Dort oben hatte Kristin endlich mal wieder so guten Empfang, dass sie ihre Mailbox abhoeren konnte. Dabei stellte sich heraus, dass Ken (ihr Ex-Kollege) nicht nur sie, sondern auch uns (Sparky, Jon, Pacemaker und ich) in seine Huette eingeladen hatte! Als er dann da war, haben wir unsere Rucksaecke auf die Ladeflaeche seines Trucks gepackt und uns zu viert auf die Rueckbank gequetscht. Nach einem kurzen Stop bei den Blood Mountain Cabins (wir mussten noch bezahlen, Sparky hatte einen Teil seines Gepaecks und wir einen Teil unserer Vorraete da gelassen) ging es zu Kens und Cindys Cabin. Wobei Cabin hier stark untertrieben ist! Es handelte sich um ein zweigeschoessiges Ferienhaus an einem steilen Hang mitten im Wald.

Wir bekamen also den zweiten Abend in Folge warme Duschen und ein Bett. Im Gegensatz zu gestern gab es aber keine Fertigpizza, sondern wir wurden auch noch bekocht! Bier, Wein, Salat und Huehnersuppe mit Dumplings zum Abendessen und danach eine Party Billard. Die Regeln haben sich dabei aber immer wieder so schnell geaendert, dass ich nicht mal weiss, wer gewonnen hat. Es war ein rundum schoener Abend und das grossartigste Beispiel fuer Trail Angels und Trail Magic!!!

Noch 3.436km

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