5millionenschritte

Appalachian Trail 2013 – so weit die Füße tragen

Unser zweiter Zero in Franklin

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Das Hotelfrühstück war, wie schon in Helen, sehr übersichtlich. Dafür konnte man hier selbst Waffeln backen und mit Pseudo-Ahornsirup (hier wird der wohl aus Mais gemacht, den richtigen gibt es erst oben im Norden – die aus dem Norden sind da auch sehr stolz darauf) beträufeln. Als wir Richtung Waschsalon aufbrechen wollten trudelten die ersten Wanderer ein, die die Nacht im Rock Gap Shelter verbracht hatten. Wie gut, dass wir gestern noch in die Stadt sind! Die waren nämlich ziemlich durchnässt. Der Weg ins Gewerbegebiet war recht abenteuerlich, weil man hier weder Bürgersteige noch Fußgängerampeln kennt! Im Wald ist es wahrscheinlich weniger gefährlich…

Den Münzwaschsalon haben an diesem Tag (Ostersonntag) eigentlich nur Latinos und Wanderer besucht. Irgendwann tauchte noch ein Amerikaner aus Tennessee auf, der uns direkt in unserem Companion die Gaps markiert hat, von denen er uns dort abholen könnte und uns seine Telefonnummer gegeben. Bis zu vier Leute wäre ok, aber wir sollten ihm nur vernünftige ins Haus bringen!

Nachdem wir die Wäsche ein zweites Mal gewaschen hatten (einmal reichte nicht!) ging es in den Ingles Supermarkt gegenüber. Dort haben wir uns für die nächsten drei Tage mit Nahrungsmitteln eingedeckt. Dieses Mal auch etwas großzügiger! Vorher hätten wir wohl gemeint, dass dieselbe Menge auch für vier Tage reichen würde. Außerdem hat Veronika einen riesigen Geburtstagscupcake mit einem Schmetterlingsring aus Plastik bekommen. Würde sie nicht Pacemaker heißen, könnte man sie wegen ihrer Liebe zu diesem Gebäck auch Cupcake nennen!

Das verspätete Mittagessen haben wir dann bei Shoney’s bekommen: unsere bisher besten Burger. Als Nachtisch habe ich mir einen Hot Fudge Cake bestellt (Schokokuchen/Eis/Schokokuchen und Schokoladensauce drüber). Allein die Größe dieses Desserts erklärt die Dimensionen einiger Amerikaner hier! Ein Monster – und die Kellnerin fragte noch, ob Veronika auch etwas will…

Eigentlich wollten wir dann nochmal in die Stadt um uns mit Sparky zu treffen und im Budget Inn ein Shuttle für morgen zu organisieren. Aber nachdem wir erfahren haben, dass Ron Haven auch gegen Geld keine Microtel-Kunden shuttelt und es wieder zu regnen begann, haben wir das dann doch nicht mehr gemacht. Mellow Jonny hat die Shuttle Liste von Franklin durchtelefoniert und nach einiger Zeit jemanden gefunden, der uns, ihn, Backstreet und vielleicht noch das Mädel von nebenan morgen zu den entsprechenden Gaps fährt.

Den restlichen Abend haben wir bei Pizza und Bier im Zimmer von Mellow Jonny, Goober, Spencer und Backstreet verbracht. Wie gut, dass wir nur zu zweit sind! Vier Wanderer in einem Zimmer ergibt echt ne herbe Note… Jetzt werden noch die Rucksäcke gepackt und morgen geht’s auf die zwei oder drei Tage dauernde Etappe zum Nantahala Outdoor Center.

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