5millionenschritte

Appalachian Trail 2013 – so weit die Füße tragen

Zero in Damascus

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Anscheinend kann man in dieser Stadt nur in zwei Cafés frühstücken. Die typisch amerikanische Karte des Blue Blaze Cafés sagte uns heute nicht so sehr zu, also sind wir im strömenden Regen zum Mojoe’s gelaufen. (Wie gut, dass wir schon gestern Abend rein sind!) Es gab dort echt leckere Sachen, die Erdbeer-Smoothies und meine heiße Schokolade waren klasse. Aber muss das immer gleich so teuer sein??? Junk Food ist fast immer billig, nur die gesünderen Dinge kann man eigentlich nicht bezahlen!

Zurück in der Pension haben wir unsere Sachen gepackt und die Rucksäcke zum Victorian B&B gebracht und dort, wie telefonisch verabredet, auf der Veranda deponiert. Man hatte mir gestern gesagt, dass sie bis etwa um zwei zum Putzen brauchen würden, also sind wir derweil in den Waschsalon gegangen. Da trudelten dann so nach und nach auch die ganzen pitschnassen Wanderer ein, die in den Bergen übernachtet hatten.

Als wir mit unserer jetzt sauberen Wäsche wieder bei der Pension ankamen, hieß es, sie hätten gar kein Zimmer mehr frei! Erst mit einiger Hartnäckigkeit ließ sich der Schlamassel klären. Sie hatten unsere Rucksäcke, die natürlich auf der trockenen Seite der Veranda standen, nicht gesehen und waren davon ausgegangen, dass wir nicht auftauchen würden! Unser Zimmer war also weg. Da es der guten Frau aber sichtbar peinlich war, bot sie uns die Ferienwohnung über der Garage zum selben Preis an. Das war zwar ohne Frühstück, aber wir mussten unser Bad nicht teilen.

Zum Mittagessen gab’s Burger und zum Geld ausgeben gibt’s Outfitter. Veronika brauchte ein neues Paar Socken und unser Filter eine neue Kartusche. Wenn das so weiter geht, kommt Veronika mit komplett neuer Ausrüstung auf Katahdin an! Sie hat jetzt auch so lustige Zehensocken. Die Feuchtigkeit ist ihren Füßen nicht so gut bekommen und die sollen wohl gegen Scheuerstellen helfen.

Am Abend haben wir uns mit Backstreet, Peanut (jetzt TK = Tiny Klutz) und Mountain Goat zum Essen getroffen. Das wird wohl das vorerst letzte Mal gewesen sein, dass so viele Mitglieder der Goat Herd versammelt waren. Seit Erwin hat es uns ganz schön verstreut!

Unser Abschiedsbier haben wir mit lauter Hikern in der Bar nebenan getrunken. Morgen geht es auf die Vier-Tage-Etappe bis nach Marion.

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