5millionenschritte

Appalachian Trail 2013 – so weit die Füße tragen

124 Kommentare zu “Was ihr sonst noch wissen wollt…

  1. Hi, erstmal willkommen zurück und Gratulation! Uns würde natürlich brennend interessieren wie ihr mit eurere Ausrüstung zufrieden gewesen seid, welche Teile ihr unbedingt weiter empfehlen würdet und was ihr evtl anders machen würdet, wenn es jetzt nochmal losgehen würde 🙂

    • Zur Ausrüstung werde ich einen ganzen Artikel schreiben, bzw. die Ausrüstungsseite überarbeiten. Das sollte in der nächsten Woche fertig sein…

  2. Hi, ich bin irgendwann im Frühsommer auf Euern Blog aufmerksam geworden und finde Eure Berichte echt toll! Glückwunsch, daß Ihr das große Ziel erreicht habt, eine Wahnsinnsleistung! Aufgrund von Familie und Beruf wird sich mein Traum des AT noch einige Zeit nach hinten verschieben, umso schöner, daß ich auf diese Weise „mitwandern“ konnte. Fragen habe ich jede Menge 🙂
    Hattet Ihr zwischendurch mal Zweifel, ob Ihr es bis zum Rückreisedatum schafft? Bzw. ab wann habt Ihr Eure Tagesleistung entsprechend angepasst? Und wie weit im Voraus habt Ihr unterwegs jeweils konkret geplant (auch hinsichtlich resupplies, Wettervorhersage etc)?
    Viele Grüsse
    Black Forest Gump (Fabian)

    • Hallo Fabian,
      wir hatten bereits vor Antritt der Reise einen groben Plan aufgestellt, in dem wir 15 Meilen pro Tag und einen Zero alle vierzehn Tage angesetzt haben, wobei wir für die erste Woche nur zehn Meilen pro Tag und den ersten Zero nach einer Woche geplant hatten. Das ganze hatten wir in Excel aufgestellt und ausgedruckt, so dass wir dann für jeden einzelnen Tag sehen konnten, bei welcher Meile wir nach diesem Plan sein müssten. So hatten wir immer einen Überblick, ob wir unser Rückreisedatum gut einhalten konnten oder nicht.
      Grundsätzlich haben wir aber immer nur konkret von einem Resupply bis zum nächsten geplant, also immer von Stadt zu Stadt und meistens für einen Zeitraum von 3-5 Tagen. Da konnten wir dann auch gleich immer die aktuelle Wettervorhersage miteinbeziehen. Ab dem Zeitpunkt, an dem wir gemeinsam mit Yooper und Big Red unsere Pläne gemacht haben, hatten wir meistens noch eine grobe Abschätzung, wo wir wann in den nächsten zwei Wochen sein wollten, da die beiden ja immer ihr Essen zugeschickt bekommen haben und ihre Eltern informieren mussten, wann sie die Päckchen wo hinschicken sollten.
      In Ausnahmefällen, wenn wir unbedingt zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem Ort sein wollten kam es vor, dass wir auch für größere Zeiträume Pläne aufgestellt haben. In diesem Fall haben wir aber immer großzügige Puffer eingebaut, die wir meistens auch gebraucht haben.
      Insgesamt kam es ständig vor, dass wir unsere Pläne umschmeißen und anpassen mussten – das mussten wir sehr schnell auf die harte Tour lernen, dass meistens alles anders kommt, als man denkt. 😉

  3. Hey
    erst einmal Gratuliere ich dir Veronika fürs Ja und Frank das ist eine supertolle Idee mit dem 4rten Steinchen…auch dir gratuliere ich.

    Ich hab eich ja schon ein paar mal angeschrieben und immer wurden meine fragen beantwortet danke.

    Mich intressiert wie oder was ihr für ein natel handy laptop oder dergleichen benutzt habt und welches Netz. Amerikanisch deutsch usw..

    da ich in 5 monaten Starte (hoffe das Visum wird bald bewilligt) . Hätte gerne noch mehr inputs…

    Danke im voraus michel

    stuengu@hotmail.de

    • Hallo Michael,

      Wir hatten beide unsere iPhones mit den deutschen Verträgen dabei. Das hatte Vor- und Nachteile:

      Zuerst mal die zwei wesentlichen Nachteile: Die Gespräche waren wahnsinnig teuer (1,59€/Min) und wir hatten im Norden für über einen Monat keinen Empfang.

      Die Vorteile überwogen aber: Es gab in den USA in jeder Stadt viele freie W-LAN Netzwerke aber eher selten öffentlich nutzbare Computer, so dass wir dort meistens mit unseren Telefonen online gegangen sind. Da kosteten via Skype Anrufe in der Heimat dann auch nur 2,5 Cents/Min. Außerdem haben wir uns die Kosten in den Staaten gespart. Mobilfunkverträge (auch Prepaid Karten) sind um einiges teurer als in Europa. Unter 30$ pro Monat wären wir nicht weggekommen. Dazu kommt noch, dass es für Verizon (hat die beste Netzabdeckung auf dem Trail) keine SIM Karten gab und wir dann ein zusätzliches Telefon hätten mitschleppen müssen.

      Für Notfälle würden wir im Nachhinein wohl einen dieser GPS Spotter in Verbindung mit einer Search and Rescue Versicherung mitnehmen. Die wiegen nicht viel, man kann den Daheimgebliebenen zeigen wo man gerade ist und falls was passiert bekommt man damit eher Hilfe als per Telefon da man gerade im Norden, wo nur noch wenige Wanderer unterwegs sind, mit allen Providern große Funklöcher hat.

  4. danke frank
    noch wegen den schuhen stimmt das, sass die schuhe eine nummer grösser sein sollten ab einem gewissen zeutraum und wie viele habt ihr verbraucht ich rechbe mit zwei. Hab ändliche wie ihr.

    • Hallo Michael,

      wir haben zwei Paar Schuhe gebraucht. Allerdings habe ich bei meinem Paar gemerkt, dass ich es eigentlich schon früher hätte austauschen müssen, weil mir die Fußsohlen über ca. 300 Meilen immer sehr weh getan hatten. Als ich dann meine neuen Schuhe bekam, hörte dieser Schmerz nach 2 Tagen auf. Anscheinend war bei meinen alten Schuhen die Sohle von innen zerbrochen. Strawberry Donut und Whistler haben den gesamten Trail mit einem einzigen Paar Schuhe jeweils gemacht.

      Als wir dann unsere neuen Schuhe bekamen, waren das dieselben in derselben Größe wie unsere alten. Wir hatten die neuen letztes Jahr schon für Italien benutzt und dachten, sie wären eingelaufen. Die Überraschung war, dass die Schuhe sich dann tatsächlich erstmal viel zu klein anfühlten, nicht nur von der Länge sondern auch von der Breite her. Nach ein paar Tagen einlaufen ging es dann besser. Ich habe zudem dann nur noch meine Zehensocken und nicht mehr die dicken Socken darüber getragen. Meine Füße sind also wohl schon irgendwie größer geworden, aber komischerweise passen mir noch meine ganzen Stiefelchen, Ballerinas und Pumps zu Hause – ich kann also nicht mit Sicherheit sagen, ob meine Füße wirklich gewachsen sind.

      • Hallo Veronika,

        bitte entschuldige die Frage, was für welche Schuhe Strawberry Donut und Whistler hatten?

        Danke im Voraus

  5. Hallo Ihr beiden,
    man liest oft, daß Borreliose nach Zeckenbissen ein Thema auf dem AT ist. Wie habt Ihr das empfunden? Kann man sich überhaupt richtig schützen, insbesondere wenn der Weg durch hohes Gras oder dichten Wald führt? Und in welcher Region muß man sich besonders in Acht nehmen?
    Viele Grüsse
    Fabian

    • Hallo Fabian,

      Borreliose nach Zeckenbissen (Lyme Disease) ist ein sehr großes und wichtiges Thema auf dem Trail. Einige unserer Freunde und Bekannten wurden als infiziert behandelt. Es ist anscheinend relativ schwierig, nachzuweisen, ob jetzt jemand tatsächlich Borreliose hat oder nicht, aber wir kennen einige, die über mehrere Wochen Antibiotika dagegen schlucken mussten. Als ich Fieber hatte und kein vernünftiger Grund dafür festgestellt werden konnte, habe ich auch gleich vorsichtshalber diese Antibiotika bekommen. Ich werde mich auch hier in Deutschland nochmal testen lassen, ob ich damals nicht doch was abbekommen habe und es nur zu frisch war, um es gleich festzustellen.

      Man kann sich nur begrenzt schützen. Einige tragen auch bei Hitze lange Hosen und Ärmel und stopfen die Hose in die Socken und werden trotzdem von Zecken gebissen. Andere tragen bewusst kurze Hosen und Ärmel, weil sie die Zecken spüren und so leichter finden und werden auch gebissen. Das beste ist, wenn man sich nachdem man durch hohes Gras oder Büsche gegangen ist, sofort an Armen, Beinen usw. absucht. Außerdem sollte man sich jeden Abend noch einmal komplett am ganzen Körper absuchen (dafür ist auch ein mitreisender Partner sehr hilfreich, ich hatte z.B. eine Zecke am Rücken, die ich alleine nie gefunden hätte) und auch sicherstellen, dass an der Kleidung und dem Rucksack, die mit ins Zelt kommen, keine Zecken sitzen. Ein Zelt mit Moskitonetz ist auch schon eine Hilfe, ich denke, in einem Tarp hat man da ein größeres Problem, weil sie einfach reinkrabbeln können.

      Die Zecken waren eigentlich sobald es warm wurde, überall. In Shenandoah und am Anfang in New Jersey waren es bei uns extrem viele, das mag aber nur an der Witterung oder Jahreszeit, zu der wir da waren, gelegen haben. Fies ist, dass die Dinger teilweise extrem klein sind und durch unsere Zeckenkarte gerutscht sind.

      Wie gesagt, ich würde mich einfach jeden Abend und nach gefährlichen Stellen einmal komplett absuchen (lassen), das erscheint mir am sichersten.

  6. Ihr seid ja lange Zeit mit Yooper und Big Red gewandert und musstet Euch kurz vor dem Ziel entgültig von ihnen trennen. Haben es die beiden mittlerweile auch auf Mt. Katahdin geschafft?

  7. Hallo meine Lieben, super, dass es hier noch einmal eine extra Möglichkeit gibt zu fragen, denn mir brennt eine Frage wirklich, denn ich zerbreche mir darüber schon länger den Kopf. Veronika, was macht Frau in fünf Tagen im Monat am Trail? Ich stelle mir das total schwierig vor und überlege echt, wie ich das hinbekommen soll, vor allem, weil ich auch immer Schmerzmittel brauche. Wenn du das hier nicht beantworten möchtest, freue ich mich über eine Mail an leinda76@yahoo.de Dankeschön!

    • Hallo Daniela,

      das war auch eine meiner ersten Sorgen als ich mich mit dem Thema Trail auseinander gesetzt habe und weil ich denke, dass das durchaus ein wichtiges Thema ist, werde ich die Frage auch hier beantworten. Für mich war die Lösung recht einfach, ich habe in Absprache mit meiner Frauenärztin beschlossen, die Pille komplett durchzunehmen, so hatte ich ein Problem weniger. Allerdings musste ich feststellen, dass durch die starke körperliche Anstrengung mein Metabolismus verändert war und ich musste wirklich extrem darauf achten, die Pille jeden Tag zur exakt selben Zeit einzunehmen.

      • Danke für die Antwort, ich denke, es ist eine wirklich gute Idee, das mit dem Frauenarzt zu besprechen. Ich nehme die Pille zwar nicht, aber möglicherweise gibt es auch andere Hormone, die dazu führen können, dass man ein halbes Jahr lang von diesen Problemen verschont bleibt!

  8. hey,
    was habt ihr jetzt eigentlich insgesamt für die knapp 6 monate bezahlt? ich hatte mal was von einem euro pro kilometer gelesen (vllt sogar in eurem blog). kommt das hin?

    Viele Grüße

    • Hallo,

      Ich schreibe gerade an einem Artikel über die Kosten. Den werde ich heute Abend hochladen. Vorab schonmal: ein Euro pro Kilometer wäre ein sehr enges Budget und würde ausschließlich die Kosten vor Ort ohne Ersatzausrüstung und unerwartete Ausgaben beinhalten.

  9. Hallo Frank, erstmal Kompliment für die Leistung die Ihr vollbracht habt. Und auch Lob für die tolle Berichterstattung. Bin zwar jetzt erst eingestiegen und lese gerade was ihr im Mai erlebt habt. Aber es macht viel Spaß Euer Abenteuer auf diese Art mit zu erleben. Ich beschäftigt mich auch mit dem Thema AT obwohl ich nicht weiß ob ich es je verwirklichen kann. Eine Frage hab ich zu den Maildrops. Habt Ihr das auch benutzt? Und kann man sich auch Dinge aus Deutschland quasi an die Strecke schicken lassen? Wo bekommt man die Adressen her? Oder wie muss man das Adressieren? Oder ist es besser jemand in den USA versorgt mich mit Nachschub. Ich würde mir wohl nicht so viele Hotel/Motel/Hostelstopps leisten können . . . ;-). Bin gespannt auf Euren Artikel zur Ausrüstung und den obenerwähnten Artikel über die Kosten.

    • Hallo!

      Wir haben insgesamt nur fünf Maildrops gehabt. Mit zweien haben wir unsere Winterausrüstung vorausgeschickt (die muss man vor den White Mountains UNBEDINGT wieder haben!), mit einem kamen unsere Ersatzstiefel aus Deutschland und zwei Pakete mit Lebensmitteln haben wir nach Monson geschickt, weil der Laden dort zugemacht hat.

      Auch wenn du weniger Stops machen willst, in die Stadt musst du trotzdem, um sie abzuholen! Ich würde sie auch nicht dauerhaft zur Essensversorgung nutzen. Aus Europa darf man eh keine Lebensmittel einführen oder schicken und alles vorher zu packen und sich so unterwegs zu versorgen ist auch keine gute Idee. Viele Amerikaner machen das, kaufen dann aber immer wieder neues Essen und lassen ihr geschicktes Zeug in den Hiker Boxen. Denn das was man am Anfang gerne mochte, kann man nach einiger Zeit einfach nicht mehr sehen! Wir hatten bis auf wenige Ausnahmen auch keine Probleme, uns unterwegs zu versorgen. Es kam nur selten vor, dass es schwierig war und dann war eigentlich nur das Angebot etwas eingeschränkt.

      Zur Funktionsweise: Es gibt zwei Möglichkeiten, die beide im „AT Guide“ (DER Wanderführer) erläutert werden. Entweder schickt man sich Pakete an ein Postoffice (Name, „General Delivery“, Postleitzahl und Ort sowie „ETA“ – Expected Time of Arrival) oder an Hotels/Hostels/Motels/Läden/… Im Guide steht drin, wer Pakete annimmt. Die zweite Variante hat den Vorteil, dass sie die Päckchen länger aufbewahren. Postlagernd geht maximal für 30 Tage und man ist von den Öffnungszeiten der Post abhängig, die teilweise echt ungünstig sind! Natürlich sollte man, wenn man etwas an eine Unterkunft schickt, dort auch übernachten. Ansonsten werden teilweise recht heftige Gebühren fällig (5$ bis 10$). Etwas zum Postoffice zu schicken hat aber auch seinen Charme: Priority Pakete können, solange man sie nicht öffnet, KOSTENLOS immer weiter geschickt werden (Bounce Box)! Das geht meistens auch per Anruf. Wir hatten zum Beispiel einen Food Drop in Caratunk, den wir dort nicht brauchten. Also habe ich angerufen und ihn nach Monson umgeleitet.

      Es gibt auch noch einen Fall, in dem man auf die Post angewiesen ist: Ausrüstung. REI schickt an den Trail eigentlich nur postlagernd, vor allem wenn es teure Sachen sind. Dazu dann aber mehr, wenn ich die Ausrüstungsseite überarbeitet habe…

      Ich hoffe, ich habe all deine Fragen beantwortet, falls nicht, weiterfragen!

      Gruß
      Frank

  10. eine weitere frage hab ich noch: ich bin momentan auf der suche nach einem freund/freundin der/die sich vorstellen könnte mich auf der strecke zu begleiten. falls ich jedoch wieder erwartend niemanden finden sollte, möchte ich eigtl nicht, dass es daran scheitert. würdet ihr davon abraten den AT allein zu bezwingen oder meint ihr es würde zur not auch gehen, wenn man sich dort tagesweise anderen wanderern anschließt. (meine sorge besteht darin, dass wenn etwas passiert ich ewig irgendwo rumliege und keinen empfang oder so hab und es ne weile dauert bis wieder jmd vorbei kommt…. )

    • Zu zweit oder in kleinen Gruppen wandern ist schwierig! Man hat nie das selbe Tempo, kann unterschiedlich lange Etappen wandern und muss ständig Kompromisse eingehen. Schon als Paar ist das nicht immer einfach. Wenn du also vor hast, dich mit einem Freund oder einer Freundin in dieses Abenteuer zu stürzen, dann solltet ihr euch echt gut kennen! Außerdem ist es gut, vorher die Spielregeln festzulegen. Was ist wenn einer krank wird oder nicht mehr weiter mag? Teilt man sich ein Zelt und andere Ausrüstung (was es wieder schwierig macht, wenn einer abbricht)? Hat man das selbe Budget? Wandert man tagsüber zusammen oder trifft man sich nur abends?

      Ich würde sowas eigentlich nur mit meiner Partnerin oder meinem Partner machen. Die meisten Gruppen, die zusammen starten kommen eh nicht zusammen an oder laufen zwischendurch mal hunderte von Kilometern getrennt. In diesem Jahr kenne ich keine einzige Gruppe, die das von Anfang bis Ende zusammen durchgezogen hat. Das klingt jetzt etwas übel, ABER: Man ist so gut wie nie alleine auf dem Trail! Gerade im Süden ist man noch von sehr vielen anderen Thru-Hikern umgeben, es starten ja mittlerweile fast 3.000 innerhalb von zwei Monaten. Je weiter es nach Norden geht, um so einsamer wird es natürlich. Wir waren glaube ich nur an zwei Abenden völlig alleine am Shelter.

      Bleibt die Frage: „Was ist wenn etwas passiert?“ Wenn du keinen Handyempfang hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die anderen auch keinen haben. Rausschleppen kann dich einer alleine eigentlich auch nicht. Wie ich schon bei der Frage zum Telefon geschrieben habe, würden wir heute wohl einen GPS Spotter (einfach mal „gps notrufsender“ googlen) zusammen mit einer Search and Rescue Versicherung mitnehmen.

      • achso…es klang für mich als leser so als wenn dort alle als 2er paare laufen. aber dann hab ich da wohl einen falschen eindruck bekommen…. =)

  11. bei welchen Handy-Provider ward ihr?

  12. hey ,

    hab gehört, durch ein paar Nationalpärke, muss mann sich vorher anmelden …wo und bei welchen oder geht das auch gleich vor Ort?

    • Der Trail geht nur durch zwei Nationalparks, den Great Smoky Mountains National Park in Tennessee und North Carolina sowie den Shenandoah National Park in Virginia.

      Für die Smokies braucht man seit dem letzten Jahr eine kostenpflichtige Registrierung, die man vorher online beantragen und bezahlen muss. Da die nur einige Wochen nach Antrag gültig ist, haben wir das in den letzten Tagen vor unserem Abflug gemacht. Wichtig ist, dass man einen Ausdruck davon braucht und den unteren Abschnitt in einen Kasten kurz hinter dem Parkeingang werfen muss! Wir sind nur einmal unterwegs von einem Ranger gefragt worden, ob wir das Permit dabei haben. Es kann aber sein, dass sie nächstes Jahr strenger sind, da die Regel dann schon länger gilt. Die Daten, die man angeben soll sind Schätzwerte. Es ist also kein Problem, wenn man erst einige Tage später als ursprünglich geplant dort ist.

      Im Shenandoah National Park muss man sich an einem self registration kiosk eintragen und den Durchschlag dabei haben. Das kostet nix und danach hat uns auch niemand gefragt.

      Die genauen Infos findest du hier. Wie auch beim Visum gilt: genau durchlesen, was beim National Park Service auf der Website steht, insbesondere was die Gültigkeit angeht!

      • langsahm brauch ich nen zusätzlichen Rucksack für alle Dokumennte ….. nehem an ihr habt alle Dockumennte und das A:T BOOK in einem zipbeutel im Rucksack.

        oder ?

        • Wir hatten den „AT Guide“ in einem ZipLock im Rucksack und die Seiten, die wir für den Tag brauchten in einem weiteren ZipLock in der Hosentasche. (ZipLocks sind eine großartige Erfindung! Davon braucht man wirklich viele.) Ansonsten hatten wir folgende Dokumente bzw. Karten (natürlich auch wieder in einem ZipLock 😉 ) dabei: Reisepass, Krankenversicherungspolice, Smokies Permit, Kreditkarten und Führerscheine. Mehr braucht man glaube ich nicht.

  13. habt ihr auch den indian summer mit erleben dürfen?

    • Hallo Maeva,
      wir haben nur die ersten Ausläufer des Indian Summer mitbekommen – erste Bäume waren schon rot belaubt. Zum Glück für uns ist es aber solange wir draußen waren nicht so kalt geworden, dass wir den richtigen Indian Summer miterlebt hätten, wo alles um uns rot gewesen wäre.

  14. habt ihr je daran gedacht aufzugeben?

    • Hallo Maeva,
      am Anfang haben wir nicht daran gedacht, aufzugeben. Erst als die Hitze so richtig zugeschlagen hat und wir gleichzeitig von Unmengen von Moskitos gequält wurden, haben wir mehrfach mit dem Gedanken gespielt, die ganze Sache sein zu lassen. Allerdings nie länger als einen Tag und meistens immer nur einer von uns. Das Gute war, dass wir schon mehr als die Hälfte geschafft hatten, als diese Gedanken das erste Mal kamen und dann überwog doch der Ehrgeiz, das bereits geschaffte nicht wegzuwerfen und sich weiterzuquälen.

  15. Welcher Teil des Trails hat Euch am meisten Spaß gemacht? Beim Lesen diverser Journals, Betrachten der Bilder etc. habe ich den Eindruck, daß es zu Beginn im Süden und dann wieder ab Neuengland am schönsten ist, wohingegen der mittlere Teil nicht ganz so toll ist (näher an der Zivilisation, schwül-heißes Wetter, landschaftlich nicht so abwechslungsreich). Wie habt Ihr das empfunden?

    • Hallo Fabian,

      ich bin mir ziemlich sicher, dass auch bei uns dieser Eindruck entstanden ist. Mein Lieblingsstaat auf dem Trail war für mich Maine, weil es einfach überwältigend schön war.
      Am Anfang in Georgia unten waren wir alle noch so euphorisch, weil wir gerade erst aufgebrochen waren und alles aufregend und neu war. Der Ausbruch des Frühlings trägt sicher zu einem positiven Gesamteindruck vom Süden bei, der sich auch in den Journals widerspiegelt. Dabei sind dort unten am Anfang extrem wenig spektakuläre Ausblicke, so dass jeder einzelne natürlich fotografisch festgehalten werden muss. Wir hatten im Süden auch jahreszeitlich bedingt recht wenig Begegnungen mit interessanten Tieren, das spektakulärste waren Kojotengeheul in der Nacht und Chipmunks tagsüber, waren aber die ganze Zeit aufgeregt und hofften auf Spannenderes.
      Dann kommt Virginia, von dem alle einem schon viele hundert Meilen vorgeschwärmt haben, weil es schön grün sein soll. Das ist es auch im Vergleich zum Süden und mit den Grayson Highlands hat es für mich eine der schönsten und faszinierendsten Landschaften überhaupt auf dem Trail. Außerdem sehen die meisten Thru-Hiker in Shenandoah ihren ersten Bären. Irgendwann fängt man hier aber auch an, sich immer mehr nur noch auf das Laufen zu konzentrieren und sieht fast nur noch schöne Punkte, wenn man im Guidebook darauf hingewiesen wird. So zum Beispiel der Dragons Tooth oder auch McAfee Knob. Dieses „Nicht-mehr-sehen“ begleitet einen dann ein ganzes Stück lang, vor allem, weil es inzwischen immer häufiger regnet und wenn es nicht regnet, ist es brütend heiß und man wird von Insekten gequält, so dass man viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, um Augen für die Schönheiten der Natur zu haben.
      Tiere fallen nur auf, wenn sie direkt auf dem Weg sind oder einen ärgern. West Virginia, Maryland und der Beginn von Pennsylvania bieten viele geschichtlich interessante Sehenswürdigkeiten und mit der Überquerung jeder einzelnen Staatsgrenze ändert sich meistens auch merklich etwas an der Umgebung. Am Ende von Maryland ist es schon ziemlich felsig – als Übergang nach Pennsylvania, das am Anfang noch recht nett und gar nicht sooo fies steinig ist. Pennsylvania bietet großartige Ausblicke auf Flüsse und landwirtschaftliche Nutzflächen, was leider bei Thru-Hikern nicht so beliebt ist. Ich war von den Wasserschildkröten dort sehr fasziniert. New Jersey bot das erste Mal faszinierende Sumpflandschaften, ich fühlte mich regelrecht wie im botanischen Garten. In New Jersey und New York gibt es endlich Seen direkt am Trail, in denen man schwimmen kann und nicht mehr nur so komische tiefere Löcher in den Bächen. Und in New York sind diese Klippen, die urplötzlich vor einem aufragen, zuerst eine spannende Herausforderung und dann möglicherweise sogar einen Ausblick bieten. Außerdem ändern sich die Leute, die um den Trail herum wohnen. Das wird einem so richtig in Connecticut bewusst, wo die reichen College-Städte anfangen.
      Und plötzlich ist man in Massachusetts und Vermont, es sieht schon viel nordischer aus, einem wird bewusst, dass es auf das Ende zugeht und man fängt wieder an, die Augen offenzuhalten. Außerdem hat man ja den ganzen Trail über gehört, dass die letzten beiden Staaten die schönsten sind und es schon davor immer schöner wird. Das Wetter wird auch wieder angenehmer, die Insektenplage schwillt ab und man kann den Trail wieder genießen. In den Whites gibt es großartige Ausblicke und Maine ist sogar noch schöner. Man sieht seinen ersten Elch und die ersten roten Blätter und denkt daran, dass man das alles bald nicht mehr hat und versucht nochmal, soviel wie möglich mitzunehmen…

      Langer Rede kurzer Sinn: Jeder der Staaten entlang des Trails hat seine Schönheiten, man muss sie nur zu schätzen wissen. Und das Image der Staaten in der Mitte leidet sicher unter den harten Wetterbedingungen dort. Ich hab mir von einem Mitwanderer aus Georgia sagen lassen, dass das dort im Sommer auch die Hölle sein soll. Und in Maine wird man zur falschen Jahreszeit von den Blackflies im wahrsten Sinn des Wortes aufgefressen – da macht das sicher auch keinen Spaß.

  16. mal eine etwas ungewöhnliche frage:
    wie war rückblickend die „wc-situation“? gab es insgesamt genug möglichkeiten oder musstet ihr mal mit einer schaufel in den wald? 😉

    viele grüße

    p.s.: ich hab jetzt noch einige andere AT-Blogs gelesen. vergleichend muss ich euch nochmal ein großes lob aussprechen, keiner der anderen hat sich so viel mühe gemacht wie ihr und so ausführlich den trail beschrieben wie ihr. =)
    danke!

    • Moin!
      Das ist tatsächlich eine wichtige Frage, die wir uns auch vor dem Trail gestellt hatten. In der Regel gab es immer ein Plumpsklo an jedem Shelter, also im Grunde genommen genügend Möglichkeiten, außer in den Smokies, wo an einigen Sheltern sogenannte „Privy-Areas“ statt Plumpsklos waren – sozusagen ein Tretminenfeld. Auch wenn Plumpsklos da waren, zogen wir es in einigen Fällen und vor allem als die Magen-Darm-Welle umging aus hygienischen Gründen vor, diese nicht zu benutzen. Also musste die „Schaufel“ ran, wobei wir wie die meisten es vorzogen, keine Schaufel mit uns rumzuschleppen sondern mit Ästen zu buddeln. Wenn man nicht kategorischer Plumpsklo-Verweigerer ist, wiegt eine Schaufel schwerer als der manchmal etwas größere Zeitaufwand mit dem Ast.

  17. eure angaben „2 meilen pro stunde“ und so, sind die mit oder ohne pausen?

    • Das mit den zwei Meilen pro Stunde war unterschiedlich. Solange das Terrain keinerlei Kletterei oder keine sonderlich steilen Passagen einschloss, schafften wir mehr oder weniger zwei Meilen inklusive zehn Minuten Pause pro Stunde. Als wir dann in und kurz nach den Whites von zwei Meilen pro Stunde sprachen, war das oft auch ohne Pause gerechnet.

  18. Hallo 🙂
    Welche Ausrüstung habt ihr denn in den USA besorgt?

    • Das Zelt (das wir dann im Laufe der Wanderung bei REI umgetauscht haben), die Spiritusflaschen (die bei der ersten Gelegenheit in einer Hikerbox gelandet sind) und das Firts-Aid-Kit haben wir von Deutschland aus bestellt und zum Hostel am Startpunkt liefern lassen.
      Im Laufe der Wanderung kamen dann noch die Ersatzinvestitionen dazu: der Kocher (den sie uns beim Rückflug in Bangor abgenommen haben), Wanderstecken für mich, Rucksäcke plus Raincover und Schlafsäcke für uns beide, Socken, Hosen, ein T-Shirt, Moskito-(Kopf)-Netze und Wasserfilter-Kartuschen. Ich glaube, das war’s.
      Die meisten Sachen sind in den USA (z.B. bei REI) auch billiger und es lohnt sich dementsprechend, das alles zum ersten Hostel schicken zu lassen oder direkt beim REI in Atlanta abzuholen.

  19. Hey Veronika und Frank,

    danke für all die vielen Tipps, Ratschläge und Infos. Ihr habt mir sehr gute Unterstützung gegeben, beim Equipment, beim Vorausplanen ja und ein paar Restaurants werde ich wegen euren tollen Beschreibungen sicher Besuchen.

    Habe jetzt mein Visa, alle Flüge sind gebucht und das Hiker Hostel von Josh und Leigh ist auch reserviert …hach bin schon zappelig und möchte gleich los.

    und ihr ?

    Wandergrüsse und weiterhin guten Kontakt

    Michael der Schweizer

    PS: 05.03.2014 geht’s looooos

    stuengu@hotmail.de

    • 05.03.? Dann bist du ja spätestens am 10. auf dem Trail! Mamma Mia, das kann ganz schön kalt werden!!!
      Wir gewöhnen uns immer noch an das „zivilisierte“ Leben…
      Viel Spaß und vor allem viel Glück bei deinem Abenteuer! Es gibt übrigens auch eine Facebook Gruppe für die „class 2014“. Das war für uns ganz praktisch, weil man dort immer sehr aktuelle Infos bekommen hat.

  20. Hi Frank,

    Ja ich weis und hab mich für das auch speziell eingekleidet. Ging halt vom Arbeitgeber nicht anders. Hab nur 3 Monate unbezahlt genommen und drei Monate noch Ferien Überzeit und Dienstaltersgeschenk.

    Habt Ihr echt mühe ins „zivilisierte“ leben zurück zu finden,? irgendwie verständlich.
    Danke für den Hinweis Facebook. Bin dort nicht angemeldet, vielleicht gibt es noch andere Seiten wo ich mich mit andern Hikern austauschen kann.

    michael

  21. hast du eigl. auch einen blog michael?

  22. Hallo Veronika und Frank,

    zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu Eurem Abenteuer! Große Klasse!

    Vielleicht habe ich es überlesen, aber ich interessiere mich für Eure „Blogpraxis“. Wie sind unterwegs Eure Blogbeiträge entstanden? Über den Tag verteilt oder geblockt an einem Stück abends / morgens? Habt Ihr die ganzen (zum Teil ja recht langen) Blogbeiträge auf Euren Handys geschrieben? Oder immer in den Unterkünften am Rechner? Wie viel Zeit habt Ihr dafür im Mittel verwendet?

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr ein wenig Einblick in diese Seite des Traillebens gewähren würdet.

    Vielen Dank bereits vorab!

    Robert

    • Hallo Robert,

      bis auf die ersten Tage haben wir alles auf unseren Telefonen geschrieben und dann wo immer möglich per W-LAN hochgeladen. Selbst wenn man in Hostels oder Hotels an einen Rechner kommt, kann man den nicht stundenlang blockieren und freie Netzwerke gibt es in den USA wesentlich mehr als in Deutschland.
      Der Zeitaufwand ist zugegebenermaßen enorm! Wir haben abends immer noch eine dreiviertel bis eine ganze Stunde im Zelt gelegen und geschrieben. Manchmal, wenn wir zu müde waren, haben wir auch nur Notizen gemacht, die dann am nächsten Zero ausformuliert wurden. Das hatte aber den großen Nachteil, dass dann die Ruhetage sehr stressig und lang wurden. Es war also eher die Ausnahme.
      Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass sich die Mühe absolut gelohnt hat. Die Tage fließen irgendwann ineinander und es ist schön alles nochmal lesen zu können!

      • Hallo Frank,

        danke für die Infos! Das hilft mir sehr weiter. Habt Ihr für die Telefone noch irgendwelche „Hilfsmittel“ wie z.B. eine externe Tastatur dabei gehabt oder wirklich all die langen Texten auf den winzigen Displays mit der Softwaretastatur verfasst? Und gibt es irgendwelche Apps, die Euch den Umgang mit Eurem Blog leichter gemacht haben? Bilderupload? Texteditor? WordPressverwaltung? Irgendwas, ohne das Eure Mühen noch viel größer geworden wären?

        Viele Grüße

        Robert

        • Wir haben die ganz normale Tastatur des Telefons benutzt. Da gewöhnt man sich dran. Erst haben wir sie als Notizen geschrieben und dann in der Stadt in die WordPress App kopiert und zum entsprechenden Datum hochgeladen. Die App war wirklich praktisch, da der Upload wesentlich besser und einfacher als über die Website funktioniert.
          Fotos haben wir ja eher selten hochgeladen, wenn dann von einem Rechner in einer Bibliothek, einem Hotel oder Hostel aus.

  23. Hallo, ich muss mal etwas vielleicht banales fragen, aber bei Euren Berichten wurde das bist jetzt (ich bin mittlerweile bei Ende August angelangt) nicht immer ganz deutlich. Ihr erzählt immer dass ihr meist nach einem Frühstück auf den Trail gegangen seid und dann eine Mittagspause eingelegt habt und gegen Abend wieder nach dem Essen Euch zur Ruhe begeben habt. Wie sah ein Frühstück, ein Mittagessen und das Abendmenü auf dem Trail aus? Habt Ihr immer Euren Kocher angeworfen oder gabs mittags nur Energy-Riegel? Vielleicht hab ich das auch irgendwie überlesen? Bewusst wahrgenommen hab ich die vielen oppulenten Frühstücke und Pizza all you can eat wenn Ihr irgendwo in einer Stadt wart.

    • Hallo Heiner,

      ich habe im April mal was zum Thema Essen geschrieben. Den Artikel findest du hier. Das Mittagessen hat über die Monate gewechselt, aber es gab immer irgendeine Form von Brot und dazu Erdnussbutter oder Käse oder Salami oder Trockenfleisch oder Thunfisch oder… Auch der Trailmix hat sich verändert. Am Ende hat Veronika so gut wie keinen mehr gegessen und ich habe mit meinen eigenen aus Salzmandeln und M&Ms gemischt. Gekocht haben wir immer abends und als es noch kalt war auch am Morgen.

      • Danke – und sorry – in der Tat, ich hatte auch diese Seite mit dem Thema Essen schon gelesen aber irgendwie wieder vergessen. By the way . . seid Ihr eigentlich schon wieder ins Arbeitsleben integriert und was macht Ihr eigentlich im Berufsleben . . nur wenn es nicht zu neugierig ist!!! Und kommt man leicht wieder rein?

  24. Hey Ihr beiden alles ok?
    Wollte nur noch einmal fragen welche Nationalparks man bezahlen muss finde den Beitrag nicht mehr.
    Beste Grüsse Michael

  25. Hallo Veronika und Frank

    Ich wünsche frohe besinnlliche Festtage und einen guten rutsch ins 2014.

    Bis bald Michael mit Familie

  26. Heho ihr beiden,
    Danke für diesen Superblog, der hat mich über das ganze Jahr begleitet.
    Ich wollte mal nachfragen was euer dicker Stapel an Nachweisunterlagen alles beeinhaltete. Mich würde zum Beispiel interessieren, wie viel Geld man nachweisen muss für das Visum, eine Auslandskrankenversicherung nachweisen muss bzw. wie genau der Reisplan sein muss und was man als Kontaktadresse im DS-160 Formular angeben sollte.
    Für die Antwort wäre ich echt dankbar ^^.
    Einen guten Rutsch euch beiden ;D.
    Greetz Fischlord

    • Hallo Fischlord!

      Wir hatten stapelweise Unterlagen (Mietvertrag, Arbeitsverträge, Gehaltsnachweise der letzten sechs Monate, Freistellungsvertrag, Sparbuchkopie, Kontoauszüge, …) für das Interview und sie wollten nichts sehen! Für die Finanzen hatte ich einen “Sparplan” ausgedruckt und Kontoauszüge, die zeigten, dass wir im Plan waren. Einen genauen Reiseplan hatten wir nicht und auch nur eine detaillierte Kostenschätzung (Flüge, Versicherungen, Visa, Ausrüstung und 5.000€ pro Nase für die Kosten vor Ort). Letztendlich haben sie uns nur drei Fragen gestellt: Was wollt ihr in den USA machen? Habt ihr schon einmal eine lange Wanderung gemacht? Bekommt ihr so lange frei? Mittlerweile dürften die Botschaftsmitarbeiter auch den A.T. kennen, schließlich sind die Deutschen dort die zweithäufigste Nation…
      Als Kontaktadresse haben wir das erste Hostel vor dem Start angegeben. Die hatten das auf ihrer Website stehen, das Ausländer das machen können. Also einfach die Adresse der ersten Unterkunft.

      Gruß
      Frank

  27. Danke für euren tollen Blog! Falls ihr mal Heimweh bekommt findet ihr hier: http://www.zuhauseimwald.blogspot.com unseren Blog für den AT 2014. Im Moment gibts da nur dilettantische Vorbereitung und Vorfreude, aber ab dem 1.4. gibt es dann dort die Reiseupdates und Bilder. Hoffentlich schaffen wir es so gut wie ihr (Blog und Weg) 😃

  28. Hallo ihr beiden, vielen Dank für die tollen Berichte und Eindrücke!! Und euer Blog ist klasse;) .
    Ich werde mit einem Freund in diesem Jahr starten und wir sind schon mächtig aufgeregt. Wir haben uns fürs erste den halben AT vorgenommen und werden im April in Harpers Ferry losgehen. Ich habe noch so viele Fragen an euch…z. B. welchen Wasserfilter habt ihr benutzt? Welche Handy-Prepaidkarten könnt ihr empfehlen?
    Wir haben auch bei wordpress einen Blog angefangen, der bei weitem noch nicht so klasse ist wie euer. Falls ihr mal schauen wollt: mmtrail2014.wordpress.com.
    Grüße aus dem Norden, Marene

    • Hallo Marene,

      Die Frage des Telefons wurde hier schon mal gestellt. Ich glaube, das beantwortet es recht gut.

      Zur Wasseraufbereitung haben wir hier (vorher) und hier (nachher) was geschrieben. Wir hatten den Pumpfilter „Katadyn Hiker pro“ und Aquamira (in D AquaVenture) Tropfen dabei.

      Ihr wollt von Harpers Ferry Richtung Katahdin, richtig? Bedenkt dabei bitte drei Dinge:
      1. Ihr werdet nicht mit den Thru-Hikern unterwegs sein. Die dürften zu diesem Zeitpunkt noch zwei Monate hinter euch liegen.
      2. Mit großer Wahrscheinlichkeit erwischt ihr dann im Norden die „Black Fly Season“. Das soll die Hölle sein und noch wesentlich schlimmer als die Mückenplagen, die wir erlebt haben!
      3. Da ihr dann wohl im Juni in Maine sein werdet, plant großzügige Puffer ein! Anfang Juni, wenn die Southbounder starten, ist dort oben Schneeschmelze und die Flüsse dementsprechend tief und die Wege matschig…

      4. Ihr habt euch mit Vermont, New Hampshire und Maine den schönsten Teil der Strecke ausgesucht!

      Gruß
      aus Hamburg
      Frank

  29. Hallo,
    ich hoffe ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr. Eure Page und die Leistung den kompletten Weg zu gehen finde ich wirklich klasse. Ich plane für 2014 3 – 4 Wochen Appalachian Trail. Wenn ihr nur ein paar Wochen Zeit hättet welche Strecke/Gebiet würdet ihr empfehlen zu laufen?
    Grüße
    Ute

    • Hallo Ute!

      Es kommt drauf an… 🙂

      Zuerst einmal: Wann willst du denn rüber? Viele Regionen sind nämlich nicht zu jeder Jahreszeit zu empfehlen.

      Wenn du mit den Thru-Hikern unterwegs sein willst, musst du natürlich die „Bubble“ abpassen. Die ist in etwa 300 Meilen (knapp 500km) lang und sollte ganz gut zu treffen sein. Im Frühjahr würde ich wegen der Temperaturen und dem Schnee den Süden empfehlen (auch wenn es dann immer noch sehr kalt werden kann), und im Sommer wegen der Hitze den Norden. Dabei sollte man aber versuchen die „Black Fly Season“ in Maine und New Hampshire zu vermeiden!!!

      Grundsätzlich sind die nördlichen Staaten (Vermont, New Hampshire und Maine) am schönsten aber auch am schwierigsten. Ohne gute Fitness und Ausrüstung würde ich nicht in die „Whites“ (meine Lieblingsstrecke) oder nach Maine (Veronikas Lieblingsabschnitt) gehen. Es ist dort einfach zu abgelegen und anstrengend.

      Gruß
      Frank

  30. Hallo Frank und Veronika,
    danke für die zahlreichen Infos in Eurem wirklich tollen Blog, habe schon viel „Honig saugen“ können … ich werde mich dieses Jahr als zweiter Teil von „mmtrail2014“ ebenfalls auf den AT begeben … und habe noch eine Frage zum Thema „Kocher“: Ihr hattet geschrieben, dass nur fabrikneue Gaskocher im Flieger mitgenommen werden dürfen, alle anderen würden „einkassiert“, wenn ich es richtig verstanden habe. Ich gehe davon aus, dass Gaskocher (ob neu oder gebraucht) OHNE Kartusche kein Problem darstellen dürften, weil von ihnen keine Gefahr ausgeht. Sehe ich das richtig? Könntet Ihr mich bitte aufklären??
    Vielen Dank für Eure Antwort und herzliche Grüße,
    Matthias

    • Hi Matthias,

      NEIN, davon kannst du nicht ausgehen!!! Yooper und Big Red haben sie auch den Gasbrenner abgenommen obwohl sie keine Kartuschen dabei hatten. Beim Hinflug hat uns allerdings niemand danach gefragt. Ich würde halt nur auf Nummer Sicher gehen, nicht dass ihr in Atlanta noch einen Kocher besorgen müsst…

      Gruß aus dem verregneten Hamburg
      Frank

  31. hey,
    gratulation zu eurer tollen leistung erstmal 🙂
    war schön, dass ich bei euch den gesamten trail mitlesen durfte,
    ich wünschte alle blogs über den at wären so übersichtlich, informativ, und regelmäßig geführt,
    einfach toll!
    ich habe aber auch noch ein paar fragen 🙂
    1. nach einem zero, hattet ihr eher so ein gefühl; ich muss jetzt weiter ich will wieder wandern, oder
    eher; ich möchte am liebsten noch einen freien tag dranhängen?

    • Das war unterschiedlich. Nach den ersten Wochen haben wir gemerkt, dass es uns unheimlich schwer fiel nach einem Zero wieder in Tritt zu kommen. Deshalb haben wir auch in Virginia versucht, immer nur „Nearos“ zu machen. Das heißt, nach Möglichkeit bis Mittags zu wandern, dann in eine Stadt zu gehen zum Einkaufen, Duschen, Wäsche waschen und dort über Nacht zu bleiben. So kam es, dass wir im Mai nur einen einzigen Zero hatten und dann 26 Tage am Stück ohne Pausetag gewandert sind. Als es dann so richtig heiß wurde und wir ständig mit den Mücken zu kämpfen hatten ist es uns durchaus schwer gefallen, wieder rauszugehen und wir haben den ein oder anderen spontanen Ruhetag nach einem „Nearo“ eingelegt.
      Trotzdem hatten wir immer vor Augen, dass jeder Tag ohne Meilen das Erreichen von Kathadin schwieriger machte. Neben all den Erledigungen, die man an einem „Zero“ oder „Nero“ schaffen muss, führt auch das dazu, dass man nie wirklich abschalten kann. Körperlich waren diese Tage schon erholsam, aber psychisch nicht unbedingt und das treibt einen dann immer wieder raus…

  32. habt ihr das gefühl ihr wart so das „perfekte alter“( wenn es das überhaupt gibt) oder eher zu alt oder zu jung & unerfahren?

    • Das perfekte Alter gibt es nicht! Wir haben auf unserer Wanderung Thru-Hiker im Alter zwischen 5 Jahren (Buddy Backpacker) und 71 Jahren (Sparky) getroffen. Der größte Teil war aber in den Zwanzigern. Je älter man ist, um so schwieriger wird es halt körperlich. Ein Zwanzigjähriger ist (meistens) einfach schneller und schafft mehr Meilen am Tag. Andererseits hat man (meistens) mit Anfang dreißig andere finanzielle Mittel zur Verfügung als die „College Kids“, was es auch wieder erleichtert. Grundsätzlich denke ich ist es eher eine Frage des Willens und der psychischen Stärke als der körperlichen Konstitution und da hilft eine gewisse Geistige Reife vielleicht auch weiter.
      Erfahrung ist dann wieder ein ganz anderes Thema. Wir hatten zwar schon ein paar hundert Kilometer in Europa hinter uns, aber diese Wanderung war dann doch nochmal eine ganz andere Hausnummer. Um ehrlich zu sein, wir waren absolute Noobs was solche Entfernungen und das Leben im Wald angeht! Die Strecke ist aber so lang, dass man, bis es wirklich schwierig und auch etwas gefährlich wird, schon extrem viel gelernt hat. Trotzdem haben wir auch kurz vor Schluss noch Fehler gemacht, die waren nur nicht so gravierend. Man sollte sich immer auf sein Bauchgefühl verlassen und wenn man sich nicht sicher fühlt gerade am Anfang kürzere Etappen machen.

  33. würdet ihr es nochmal machen?

  34. ist es einfach mit den mitwandereren ins gespräch zu kommen? oder sich anzufreunden? gab es auch icht so schöne begegnungen mit z. B. Diebstahl unter mitwanderern, oder betrunkene im shelter (nicht dass ich davon ausgehe, aber man hört ja in dieser hinsicht manchmal negatives vom at, euer blog ja überhaupt nicht, aber mich würde interessieren ob da ein bisschen was wahres dran ist 🙂 )

    • Je offener man ist, um so leichter kommt man in Kontakt mit anderen. Das gilt ja aber überall. Der Unterschied zum „normalen“ ist, dass es zwischen Thru-Hikern keine Unterschiede gibt. Alle machen das gleich durch und haben das gleiche Ziel. Herkunft, Beruf, Einkommen, Alter etc. sind völlig egal! Veronika hat das hier sehr schön beschrieben. Wir haben auf unserer Wanderung Menschen getroffen, mit denen wir, trotz der großen Entfernung, weiterhin befreundet sein werden! So eine Erfahrung schweißt unheimlich zusammen.
      Eigentlich haben wir keine negativen Erfahrungen gemacht. Es hat wohl geholfen, dass wir so gut wie nie in Sheltern in der Nähe von Städten übernachtet haben (je weiter im Wald um so sicherer!). In der Nähe von Straßen ist wohl auch mal Party angesagt… Die Thru-Hiker trinken unterwegs im Wald relativ wenig Alkohol. Den müsste man ja tragen! 😉 In den 100-Miles-Wilderness wurde wohl zum Teil ein wenig exzessiv das Ende der Wanderung gefeiert. Davon haben wir aber nichts mitbekommen.
      Ein Problem sind eher die „Dufflebagger“ (Obdachlose, die vom Inhalt der Hiker Boxen leben) im Süden und später die Tageswanderer. Letztere haben einfach einen völlig anderen Tagesrhythmus als die Thru-Hiker, die eigentlich alle spätestens um neun Uhr abends schlafen wollen. Der Lärm war dann manchmal schon etwas nervig.

  35. habt ihr zurückbleibende körperliche schädigungen behalten?

    • Es hat zwar etwas gedauert, bis alles wieder normal war, aber nein. Wir passen wieder in unsere alten Schuhe und auch meine Knie haben sich wieder beruhigt. Die haben in den ersten Monaten nach unserer Rückkehr vor allem beim Treppensteigen noch ziemlich geschmerzt. Unser großes Glück war, dass wir uns unterwegs nicht verletzt haben! Mit einem Ermüdungsbruch im Fuß würde es heute vielleicht ganz anders aussehen…
      Der einzige „Schaden“ den wir behalten haben ist wohl die Sehnsucht. Nach dem Trail, nach der Gemeinschaft aber vor allem nach der Freiheit in der wir diese sechs Monate verbracht haben. Im nächsten Monat werden die ersten wieder auf Springer Mountain starten und wenn ich deren Aufregung und Vorfreude auf Facebook mitbekomme, bin ich schon sehr neidisch und wünsche mich auch wieder dorthin zurück!

  36. Hi, ich habe im vergangenen Jahr eure Wanderung mit Begeisterung verfolgt.
    Ich werde in 2014 den Trail selbst laufen und hab noch eine Frage zur Rückreise.

    Wie seit ihr damals eigentlich zurück nach Bangor gekommen?
    Wäre Boston eine Alternative, da man dann bei Delta nur in Amsterdam einmal umsteigen muss?

    • Wir haben uns vom Hostel in Millinocket zur nächsten Busstation fahren lassen und von dort ging es dann weiter nach Bangor. Hier könntest du in einen Überlandbus nach Boston steigen. Das machen die meisten anderen auch so. Wir haben damals keinen Gabelflug (Deutschland -> Atlanta / Bosten -> Deutschland) gebucht, weil es so kostengünstiger war, wir noch eine Freundin in New York besuchen wollten und New York außerdem günstig gelegen ist, falls man, aus welchem Grund auch immer, vorzeitig abbrechen muss. Mach dir keine Gedanken darüber, wie du am Ende zum Flughafen kommst! Auf dieser Tour lernt man wie man wo auch immer in den Staaten hin kommt…

  37. Hey 🙂
    noch ein paar mehr fragen, wenss euch nicht stört 🙂
    Wie habt ihr euren Abwasch gemacht?
    Habt ihr euer eigenes Shampoo und waschmittel mitgenommen,
    oder gab es dort jeweils welches?
    wieviele packsacke hattet ihr mit, und mit wie viel litern jeweils?
    welche medikamente sind dringend notwendig, und welche brauch man nicht mitnehmen?
    könntet ihr euch vorstellen noch mal den trail zu machen?
    wie viel besteck, teller, tassen usw hattet ihr mit, und wieviel töpfe?
    ich hoffe es sind nicht zu viele, ich bin nur sehr neugierig 🙂
    alles liebe,
    carla

    • (Habt ihr euer eigenes Shampoo und waschmittel mitgenommen, oder gab es dort jeweils welches?)
      Waschmittel gab es in jedem Waschsalon bzw. in den Hostels und Hotels, wenn man dort waschen konnte. Shampoo und Duschbad gab es meistens auch in den Unterkünften. Wenn nicht, dann haben wir uns eine kleine (Reisegröße) Flasche gekauft. Im Wald hatten wir nie welches dabei, wer will das schon schleppen?! 🙂

      (wieviele packsäcke hattet ihr mit, und mit wie viel litern jeweils?)
      Wir hatten jeder vier 12-Liter-Packsäcke mit Ventil von Ortlieb dabei. Einen für den Schlafsack, einen für die Klamotten, einen Fürs Zelt und einen fürs Essen.

      (welche medikamente sind dringend notwendig, und welche brauch man nicht mitnehmen?)
      Im Nachhinein würde ich nur Aspirin für die Blutverdünnung im Sommer und ein paar Schmerztabletten für eventuelle Notfälle mitnehmen. Die Antibiotika, die wir dabei hatten, waren sinnlos, da einem dort, sollte es nötig sein, eh was anderes verschrieben wird und die Krankenversicherung, die man UNBEDINGT haben sollte, alles erstattet.

      (könntet ihr euch vorstellen noch mal den trail zu machen?)
      Wie schon weiter oben geschrieben: SOFORT!!! Ich sehne mich eigentlich jeden Tag dorthin zurück. Vielleicht aber auch eher den PCT an der Westküste oder den E1 in Europa, aber dafür fehlt das Geld und die Zeit…

      (wie viel besteck, teller, tassen usw hattet ihr mit, und wieviel töpfe?)
      Wir hatten jeder eine Gabel, einen Löffel und unsere Taschenmesser dabei. Außerdem noch eine Faltschüssel und den Topf mit Deckel von unserem Kochset. (siehe hier unter „Küche“)

  38. Hey Runner Up und Pacemaker
    habt Ihr eures Certificate auch schon ? wie bekommt mann das und wie stell ich den Antrag?

    lg Michu

    • Ja, das haben wir direkt nach unserer Rückkehr „beantragt“ und auch ziemlich schnell zugeschickt bekommen. Den Vordruck gibt es auf der Website der Conservancy. Ausfüllen, nach Harpers Ferry schicken und nach 2-6 Wochen sollte man es im Briefkasten haben.

  39. denkt ihr es macht mehr sinn einen elektrischen rasierer von anfang an mitzuschleppen, oder sich in jeder stadt einwegrasierer zu kaufen? ich bin mir sehr unsicher, da elektrischer rasierer zwar der geringere aufwand wäre, aber deutlich mhr gewicht hätte… wie habt ihr es denn gemacht? würdet ihr es anders machen?
    lg
    maeva

    • Wofür willst du einen Rasierer mitschleppen??? Ich habe meinen Bart wachsen lassen. Das macht sich vor allem beim Trampen gut, da die Leute dann direkt sehen, dass man ein Thru-Hiker ist. Für alles andere haben wir wenn’s nötig war in Städten Einwegklingen gekauft.

  40. Hallo Frank, habt ihr eigentlich den Packsack von Ortlieb auch als bear-bag benutzt? Der Verschluss des Packsacks macht mir irgendwie nicht den Eindruck, dass er das Gewicht halten würde.

    • Ja haben wir! Wobei wir natürlich einen pro Person hatten. Außerdem haben wir die Verschlüsse immer noch zusätzlich mit der verschraubbaren Drahtschlinge vom Besteck gesichert (durch die Löcher links und rechts im Plastik). Ein stabiles Stückchen Schnur tut es aber auch.

  41. Hallo Frank, ich laufe 2014 auch den AT und würde gerne mit meiner Frau Skypen. Ich glaube ihr habt auch Skype benutzt. Gibt es irgendwelche Schwierigkeiten bei der Nutzung? Braucht man für die USA ein spezielles Paket von Skype oder geht das kostenlos?

    • Von Skype zu Skype ist überhaupt kein Problem! Nur wenn du darüber auch telefonieren willst musst du ein Guthaben aufladen.

  42. Heho ich werde 2015 den AT angehen ^^ und wollte mal nachfragen ob Ihr zufällig konkrete Zahlen habt, wie viel Geld man mindestens Vorweisen muss, um ein Visum für die USA zu bekommen.
    Wer hat Lust mitzukommen, der kann mir ja mal bescheid sagen und ich schreib euch dann an.

    Greetz Fisch

  43. hallo erstmal ihr zwei 🙂

    wir würden gerne den appalachian trail laufen,
    und wir haben uns überlegt so viel wie möglich von Amerika zu sehen,
    da wir uns eine staatenreise danach erst nicht mal leisten können und noch nie gemacht haben.
    demnach würden wir gerne boston, new york, washington etc. besichtigen und vllt
    auch des öfteren ein paar museen in den städten entlang des trails sehen.
    da ihr ja sehr knapp mit dem visum ausgekommen seid, und euch am ende auch sehr beeilen musstet,
    haltet ihr das für empfehlendswert und machbar, da ja wirklich viel zeit dafür draufgehen würde?
    für uns wäre das wirklich eine tolle möglichkeit auch was von amerikas städten und nicht nur vom wald zu sehen 🙂
    wenn ja, was würdet ihr empfehlen/nicht empfehle, welche museen/städte sind interessant/ gut erreichbar, und wie schätzt ihr das von der zeit ein wieviel man braucht, und ob das mit dem visumsende klappt.
    danke im voraus,

    steffi

    • Hallo Frank, ich bin die Zwillingsschwester von Michu auf dem AT und möchte Ihm ein Paket senden. Auf was muss ich alles achten, Zoll und Angaben auf dem Paketschein und so?? Danke für Deine Rückmeldung. Liebe Grüesse aus der Schweiz Simone Date: Wed, 26 Mar 2014 13:52:05 +0000 To: stuengu@hotmail.de

      • So genau kann ich dir das gar nicht sagen, da wir uns nur unsere gebrauchten Wanderstiefel aus Deutschland haben schicken lassen. Ein paar grundsätzliche Infos hätte ich aber:

        Du solltest das Paket dorthin schicken, wo Michu in gut zwei Wochen sein wird, da es ja eine Weile dauern kann, bis es in den USA ankommt.

        Ich würde keine Lebensmittel schicken, da deren Einfuhr in die USA verboten ist (auch wenn es die Kanadier im letzten Jahr gemacht haben und keine Probleme bekommen haben)!

        Schick ihm am besten nur gebrauchte Sachen, dann kannst du sie auf dem Zollschein mit einem Wert von 0$ angeben. Den Zollschein, der auf’s Paket gehört müsstest du im Postamt bekommen.

        Zur Adressierung hatte ich weiter oben schon mal was geschrieben: Entweder schickt man sich Pakete an ein Postoffice oder an Hotels/Hostels/Motels/Läden. In deinem Fall ist ein Postamt wohl am günstigsten, da du wahrscheinlich keine andere Adresse haben wirst. In beiden Fällen solltest du ein „ETA“ – Expected Time of Arrival angeben, zu dem Michu voraussichtlich da sei wird. Wenn es an ein Postamt gehen soll, wo er es dann abholen kann, muss die Adresse wie folgt aussehen:
        „Name“
        General Delivery
        Postleitzahl und Ort
        „ETA“

        Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

    • Hallo!

      Sorry, dass es so lange gedauert hat!

      Wie üblich kommt es auf vieles drauf an. Vor allem, wie schnell ihr wandert und wie wichtig es euch ist, am Ende auf Katahdin anzukommen. Vor allem für mich hatte letzteres höchste Priorität. Ich bin also gar nicht auf die Idee gekommen, weit vom Trail wegzufahren… Außerdem fanden wir es auch schön, ein „anderes“ Amerika als das, was man so im Kopf hat, kennenzulernen. Die kleinen Städte, durch die man kommt, sind eine völlig andere Welt als die bekannten Metropolen. Museen oder so gibt es da nicht großartig…

      Falls ihr fix unterwegs seid, bieten sich folgende große Städte an: Atlanta (da landet ihr ja wahrscheinlich), Washington D.C. (ist von Harpers Ferry aus gut zu erreichen), Philadelphia (ist nicht weit weg, aber ich weiß nicht wie man dort hin kommt), New York (am Wochenende fährt ein Zug direkt von der Bahnstation am Trail) und Boston (die meisten fliegen von dort nach Hause).

      Ihr solltet dabei nur zwei Dinge bedenken:
      1. Diese Besuche kosten Zeit (inklusive An- und Abreise würde ich 5-7 Tage schätzen) und durch das Visum haben Ausländer davon nur eine begrenzte Anzahl von Monaten. Wenn ihr euch also fürchterlich ärgern würdet, wenn ihr es wegen einer Woche nicht bis zum Ende schafft, lasst es sein! Falls ihr schnell seid, könntet ihr den Städtetrip ja ans Ende der Tour legen. Da bietet es sich an, so wie wir, den Hin- und Rückflug über New York zu buchen.
      2. Die wirklich großen Städte Washington D.C., Philadelphia und New York liegen in den Mid Atlantic States. Das heißt, wenn ihr dort in der Nähe seid, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit brüllend heiß und sehr schwül sein. Das macht es unheimlich schwierig, wieder auf den Trail zu gehen. Nach ein paar Tagen in klimatisierten Räumen braucht es einige Willensstärke sich wieder der Hitze und den Moskitos auszusetzen…

      Wenn ihr gut trainiert seid und von Anfang an größere Strecken schafft, solltet ihr genug Zeit haben. Die schnellen Wanderer brauchen ca 4,5 Monate. Da bliebe also genug Marge für Sidetrips. ABER plant das nicht schon von vornherein ein! Es kommt dort drüben meistens alles anders… Manchmal hängt man halt fest und die Sicherheitsmarge schrumpft schnell. Da Washington D.C. ja aber erst von Harpers Ferry aus gut zu erreichen ist und ihr da schon fast die halbe Strecke geschafft hättet, solltet ihr dann einschätzen können, ob ihr genug Zeit habt (Achtung: der härteste Teil liegt dann noch vor euch!).

      Ich hoffe, das hilft euch weiter! Falls nicht, einfach nochmal nachfragen!

  44. hallo ich hab auch noch eine frage 🙂
    das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber wo macht man den abwasch?

    • Sorry, dass es so lange gedauert hat!

      Wir hatten einen Lappen dabei, mit dem wir Topf und Schüssel ausgewischt haben (der gehört natürlich nachts auch in den Bear Bag!). Das ist natürlich nicht sehr lecker, aber in den Quellen sollte man nichts waschen, weil das nur zur Verbreitung des Noro Virus beiträgt. In den Städten haben wir dann immer alles geschrubbt…

  45. Hallöle in der Vorbereitung ist für mich das Thema Zecken aufgetaucht und ich wollte mal fragen in welchen Gebieten man besonders vorsichtig sein muss und wie Ihr euch vor diesen kleinen bösartigen Monstern geschütz habt.
    Vielen Dänk für die Antwort ;D
    Greetz Fischlord

    • Im Wesentlichen hat Veronika diese Frage hier schonmal beantwortet. Ich würde nur noch ergänzen, dass wir uns beide vor der Reise die FSME Impfung geholt haben. Der gesamte Impfzyklus dauert glaube ich drei Monate.

  46. Hallo Frank,

    ich hoffe Ihr habt Euch wieder gut eingelebt und auch die Ernährungs- und Bewegungsumstellung gut geschafft. War es ein Problem?

    In einem Deiner Berichte hattest Du erwähnt, dass Du nächstes Mal einen günstigen Notsignalgeber (oder war der Name „Ortungsgerät“) für ca. 50 Euro aus dem Internet für die Reise bestellen würdest. Hintergrund war um einfach etwas sicherer für Notefälle gerüstet zu sein d. h. um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen gefunden zu werden.
    Denkst Du immer noch so?
    Wie hieß das Geräte genau bzw. hattest Du ein bestimmtes in’s Auge gefasst? Nach was kann ich denn googeln/suchen?
    Grüße, Karin

    • Auch wenn wir den Trail beide sehr vermissen, haben wir uns wieder ganz gut eingelebt.

      So eine GPS Spotter (so heißen die Dinger glaube ich) würden wir in jedem Fall mitnehmen! Was genau der kostet weiß ich nicht. Einmal muss man das Gerät bezahlen und dann kommt noch die Search and Rescue Versicherung plus die Möglichkeit die Position online darzustellen dazu. Am einfachsten ist wohl, du gehst mal in den Outdoor Laden deines Vertrauens und fragst da nach.

  47. darf man fragen wann ihr heiratet/geheiratet hat? auf jeden fall eine süsse idee auf katahdin zu fragen 🙂 alles gute!

    • Wir werden am letzten Augustwochenende heiraten und Yooper und Bigred kommen sogar extra aus den USA rüber geflogen!

  48. Hej =)
    ich kämpfe mich gerade durch das DS 160 Formular um ein Visum zu bekommen. Was schreibe ich bei „Address Where You Will Stay in the U.S.“ ? Wisst ihr noch wie ihr das gemacht habt?
    Danke und viele Grüße!

    • Einfach die Adresse des ersten Hotels/Hostels angeben!

    • ich hab da jetzt die adresse von der AT conservancy eingetragen?! was schreibe ich bei kontaktperson? eieieiei

      • Auf der Seite vom Hostel bei Atlanta haben sie empfohlen, deren Adresse zu nehmen. Bei der Conservancy kannst du ja eindeutig nicht übernachten und es sollte schon eine Adresse in der Nähe des Startpunktes sein! Als Kontaktperson haben wir den Hostelbetreiber angegeben…

  49. oh ich hab deine antwort nicht gesehn. danke =) und als kontaktperson dann jmd. aus dem hotel?

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