5millionenschritte

Appalachian Trail 2013 – so weit die Füße tragen

Auf nach Glasgow

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Nachdem wir ja nun zwei Jahre, mal abgesehen von den drei Tagen in Myanmar und einem Nachmittag in den Alpen, nicht ernsthaft Wandern waren, geht es endlich wieder raus: Wir wollen zuerst den 160km langen West Highland Way entlang laufen, dann den höchsten Berg Großbritanniens, den Ben Nevis bezwingen und im Anschluss noch drei Tage auf der wilden Halbinsel Knoydart wandern bevor es zurück nach Deutschland zum Oktoberfest geht.

Im Gegensatz zu unserer Reise in die USA sind wir dieses Mal direkt von Hamburg abgeflogen. Es war aber etwas schwierig unser Gepäck einzuchecken. Vor dem Schalter war eine elendig lange Schlange und der automatische Baggage Drop Off hat auch nicht funktioniert. Das Ende vom Lied war, dass man uns zur Priority Lane geschickt hat, wo wir auch gleich noch unsere Rucksäcke einchecken mussten, weil sie angeblich zu groß waren. Ach so, kleiner Nebeneffekt der ganzen Aufregung: der nette Kollege vom Priority-Schalter hat mit seinem Stempel dafür gesorgt, dass wir von da an in Hamburg Priority-Gäste waren und für unsere Rucksäcke nicht zahlen mussten. Außerdem konnten wir die Fast Lane bei der Security und beim Boarding benutzen…

Nach einem zweistündigen Zwischenstopp in Amsterdam ging es weiter nach Glasgow. Bevor wir in den Flieger durften, wurde ich aber erst mal aus der Schlange gerufen und gefragt, ob ich irgendetwas vermissen würde. Nein, nicht dass ich wüsste! Erst als das Wort „Schlüssel“ fiel und ich meinen nicht mehr in der Hosentasche finden konnte, war mir klar worum es ging. Den hatte ich wohl im ersten Flieger verloren. Glück gehabt!

In Glasgow gelandet, begann das große Suchen. Zuerst einmal mussten wir herausbekommen, wie es in die Innenstadt geht. Nirgendwo war ein Schild zu sehen und eine Touri-Info haben wir auch nicht gesehen. Erst auf Nachfrage von Veronika wurden wir zum Abflugbereich geschickt, wo man uns dann auch weiterhelfen konnte. Eine halbstündige Taxifahrt später haben wir im, Dank Veronikas Bonuspunkten kostenlosen, Marriot eingecheckt und konnten uns auf unsere zweite Suche machen: der Suche nach Spiritus für unseren Kocher. Der Campingladen war laut Rezeption schon zu und wir wurden zur nächsten Tankstelle geschickt. Dort gab es aber leider nur ein Frostschutzmittel, das letztendlich nicht brennen wollte. Nach unserem kurzen Besuch der Innenstadt von Glasgow habe ich dann online gesehen, dass der Campingladen bis um sieben offen hatte. Das hätten wir ohne den Abstecher zur Tankstelle locker geschafft! Nun ja, dann müssen wir halt irgendwo unterwegs Spiritus finden…

Abendessen gab’s dann in der Hotelbar. Das Hotelrestaurant sah nicht wirklich einladend aus und außerdem hatte Veronika als Stammkunde und Edelmetallkarteninhaberin Getränkegutscheine für die Bar bekommen! Die Nachos zu unseren Freigetränken waren wirklich lecker, das Essen war dann etwas seltsam. Bei meinem Fish & Chips gab es Erbsen dazu. Soweit so gut, nur haben die wegen der vielen Minze wie Kaugummi geschmeckt! Ich fühlte mich sehr an Asterix und Obelix bei den Briten erinnert… Veronikas Meatball Nudeln waren ziemlich scharf, die Fleischbällchen haben sehr nach Schaf geschmeckt und wieso zur Hölle verarbeitet man Rosinen da drin???

Morgen früh geht es dann los auf die erste Etappe nach Drymen. Laut Wetterbericht soll es nur gegen Mittag für zwei Stunden regnen. Also hoffen wir das beste!

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