5millionenschritte

Appalachian Trail 2013 – so weit die Füße tragen

Erste Erfahrungen mit dem US Gesundheitssystem

Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe gestern Abend bzw. die halbe Nacht damit verbracht, in der Lobby Fotos hochzuladen. Veronika hat sich nicht sonderlich wohl gefühlt und ist schlafen gegangen. Als ich ins Zimmer zurück kam ging es ihr nicht wirklich besser. Sie hat richtig geglüht. Das Thermometer hat meine Vermutung dann bestätigt. Sie hatte Fieber. Die Messung heute morgen hat keine Verbesserung gezeigt. Gut dass wir in einer Stadt sind!

Nach dem Frühstück haben wir uns auf die Suche nach einem Arzt gemacht. Die gestaltete sich etwas schwierig. Das Medical Center war auf unserer Karte an der völlig falschen Stelle verzeichnet! Wir wurden dann in die entgegengesetzte Richtung geschickt. Es war schon bezeichnend, dass jeder, der uns den Weg gewiesen hat sofort nachfragte, ob wir denn auch eine Versicherung hätten. Am Teahouse Hostel hat uns dann ein freundlicher Einheimischer in sein Auto geladen und zur Ambulanz gefahren.

Dort angekommen stellte sich heraus, dass ohne Termin gar nichts geht. Wir sollten in die nächste Stadt in die Notaufnahme fahren bzw. in eine „Walk-in Klinik“. Als wir gerade wieder los wollten rief uns eine Schwester zurück. Jemand hatte seinen Termin nicht wahrgenommen und einer der Ärzte hatte so Zeit für uns. Die Untersuchung hat erstmal nichts ergeben und er ordnete ein großes Blutbild an. Außerdem hat er uns einen hier freiverkäuflichen Fiebersenker empfohlen. Auf jeden Fall haben wir uns gut betreut gefühlt. Nachdem die Rechnung, mit Härtefallrabatt 148$, bar beglichen war ging es ins Labor zum Blutabnehmen. Die Rechnung für die Laboruntersuchung soll uns wohl zugeschickt werden. Mal sehen wie das läuft.

Als wir fertig waren und zurück ins Hotel wollten hat eine der Empfangsdamen alle lokalen Taxis durchtelefoniert. Keines hatte Zeit für uns. Der Outdoorladen, den sie als nächstes anrief, hat dann empfohlen, es bei der Appalachian Trail Conservancy zu versuchen. Von dort kam dann wirklich einer der Ehrenamtlichen und hat uns zurück ins Hotel gebracht. Jetzt heißt es warten und hoffen, dass sie nichts besorgniserregendes finden, es nur eine Sommergrippe ist und es Veronika schnell besser geht!

Nachmittags bin ich dann mit dem Bus, der hier sogar regelmäßig die Runde macht, zum Walmart gefahren und habe Krankenverpflegung gekauft. Obst, Suppen, Fiebersenker und Joghurt. Veronika hat den restlichen Tag im Wesentlichen schlafend verbracht. Hoffentlich hilft das!!!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s